Baum wirft Blätter ab

Wie der Wald mit dem Hitzesommer zurechtkommt

Zwischen April und August haben die Schweiz und grosse Teile Mitteleuropas die regenärmsten Sommermonate seit Messbeginn 1864 erlebt. Besonders der Wald scheint unter der Trockenheit zu leiden: Bereits im August haben die Bäume begonnen, sich braun zu verfärben. Eine Studie der Universität Basel deutet nun darauf hin, dass die heimischen Bäume besser als erwartet mit der Trockenheit umgehen können. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh.
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Wie Maispflanzen sich ihr eigenes Verderben bereiten

Im Kampf um Eisen entscheidet sich das Schicksal von Wirtspflanze und Schädling: Maispflanzen scheiden Stoffe in den Boden aus, die Eisen binden und so das Wachstum der Pflanzen steigern. Der Maiswurzelbohrer, der weltweit schlimmste Maisschädling, wird durch diese Stoffe angelockt, raubt der Pflanze das Eisen und optimiert damit seine eigene Ernährung. Mit dieser Erkenntnis liefern Forschende der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für Chemische Ökologie eine neue Erklärung für den ausserordentlichen Erfolg dieses Schädlings
Hornmilbe der Familie Euphthiracaridae. Diese Milben reisen lebend im Darm von Schnecken. (Foto: Andy Murray)

Schnecken-Shuttle-Service – Milben werden gefressen, überleben, und breiten sich so schneller aus

Auf der Speisekarte von Nacktschnecken stehen nicht nur Moose, Flechten und Gartengemüse, sondern auch winzig kleine Hornmilben, die sie unweigerlich mit ihrer Nahrung aufnehmen. Erstaunlicherweise überstehen die meisten der kleinen Spinnentiere die Reise durch den Schneckendarm unbeschadet und werden an einem anderen Ort im Ökosystem wieder lebend ausgeschieden.
Detailbild Artemisiapollen

Pollen-Taxi für Bakterien

Bei Asthmatikern können unterschiedliche Stoffe in der Luft Atemprobleme verursachen. Dazu gehören Bakterien und ihre Bestandteile, die Entzündungen auslösen können. Wie sie in die Luft gelangen, war allerdings bisher unklar. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München (HMGU) konnte zeigen, dass hauptsächlich der Pollen des Beifußes Bakterien transportiert und so noch aggressiver wird. Dies ist jedoch nicht der Fall in bestimmten alpinen Regionen wie Davos.
Wiesensalbei

Was blüht da am Wegesrand?

Wiesensalbei - Salvia pratense Die Pflanze wird bis zu 60 cm groß und hat hell- bis mittelblaue Blüten. Die aufrechten Stängel sind vierkantig und haben...
Biscultella valentina

Wie Pflanzen ihre Nachkommen vor künftigen Gefahren schützen

Pflanzen können nicht nur Genvarianten an ihre Nachkommen weitergeben, sondern auch Informationen über Umwelterfahrungen, die sie selber gemacht haben. Dieses Phänomen wird als „parentaler Umwelteffekt“ bezeichnet, er wird sowohl von Klimabedingungen als auch von der Pflanzendichte beeinflusst, also dem Maß, in dem Pflanzen um Ressourcen konkurrieren.
Verbisssimulation an Knospe

Bäume erkennen Rehe an deren Speichel: Smarte Abwehrstrategien gegen Verbiss

Bäume können unterscheiden, ob eine ihrer Knospen oder Triebe nur zufällig abgebrochen ist oder von einem Reh abgefressen wurde. Bei Rehverbiss setzen sie entsprechende Abwehrmechanismen in Gang. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Biologen der Universität Leipzig und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung.
Raupen fressen an Kohlpflanze

Pflanzen können Frassfeinde unterscheiden

Wenn Pflanzen von Insekten befallen werden, sondern sie Gerüche ab um Unterstützung in Form von Fressfeinden der Invasoren anzulocken. Das sie dabei sogar unterscheiden können wer sie angreift ist schon erstaunlich genug. Das Pflanzen aber sogar wahrnehmen das der Feind ein nicht-einheimisches Insekt ist, wirft ein ganz neues Licht auf die Interaktionen der Pflanzen mit ihrer Umwelt.
Hummel bestäubt Tomatenblüte

Gurkenmosaikvirus – sinnlicher Duft für Hummeln

Wie Wissenschaftler von der Cambridge University herausfanden, verändert der Gurkenmosaikvirus den Duft der flüchtigen, chemischen Verbindungen welche die Tomatenpflanze abgibt. Und dadurch wird die Pflanze attraktiv für Hummeln. Somit ist zumindest eines bewiesen: es gibt den Axe-Effekt auch im Pflanzenreich.
Ast mit Frost überzogen

Mit Hormonen Frost und Kälte trotzen

Pflanzen können sich nicht einfach ein geeigneteres Umfeld suchen, wenn ihnen die Standortbedingungen nicht mehr passen. Stattdessen haben sie ausgeklügelte molekulare Anpassungsmechanismen entwickelt.
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