Thurgauer Obstbauern spannen Netze zum Schutz

Kirschen sind besonders empfindlich

Nach den weissen Blüten werden die Obstanlagen mit Netzen überspannt. Diese schützen die heranwachsenden Früchte vor unterschiedlichen Schäden.

Ein schönes Bild bot sich von April bis anfangs Mai im Thurgau. Die Obstbäume standen in voller Blüte und es herrschten ideale Wetterbedingungen. Für die Obstbauern ein guter Anfang. Doch bis zur Ernte dauert es je nach dem noch lange und einiges kann passieren. Denn die Obst- und Beerenkulturen sind besonders anfällig auf Witterungseinflüsse. Deshalb ziehen die Bauern engmaschige Netze oder Folien über die Obstanlagen um die heranwachsenden Früchte vor Hagel und starkem Regen zu schützen. Denn unter Witterungsschutz produzierte Sommerfrüchte sind weniger krankheitsanfällig und besser haltbar. Weshalb zum Teil auch der chemische Pflanzenschutz reduziert werden kann.

Besonders anfällig auf Regen sind die reifenden Kirschen. Diese platzen leicht auf und faulen. Dadurch sind sie dann nicht mehr verwendbar. Aber nicht nur gegen die Witterung schützen die Netze und Folien, auch vor der Kirschessigfliege und vor Vögeln, denen die süssen Früchte ebenfalls bestens schmecken.

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