Redaktion Wissen
13 BEITRÄGE
Resistente Rebsorten: Divico von Agroscope ist «Primus inter Pares»
Die Rebsorte Divico wurde seit ihrer Zulassung im Jahr 2013 von den gegen Pilzkrankheiten resistenten roten Rebsorten am häufigsten in der Schweiz angebaut. Auch Divona, die neue resistente weisse Rebsorte, die seit 2018 vertrieben wird, stösst auf grosses Interesse. Die Züchtung solcher Sorten ist die wichtigste Etappe auf dem Weg zum Verzicht auf Pflanzenschutzmittel.
Wie der Wald mit dem Hitzesommer zurechtkommt
Zwischen April und August haben die Schweiz und grosse Teile Mitteleuropas die regenärmsten Sommermonate seit Messbeginn 1864 erlebt. Besonders der Wald scheint unter der Trockenheit zu leiden: Bereits im August haben die Bäume begonnen, sich braun zu verfärben. Eine Studie der Universität Basel deutet nun darauf hin, dass die heimischen Bäume besser als erwartet mit der Trockenheit umgehen können. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh.
Wie Maispflanzen sich ihr eigenes Verderben bereiten
Im Kampf um Eisen entscheidet sich das Schicksal von Wirtspflanze und Schädling: Maispflanzen scheiden Stoffe in den Boden aus, die Eisen binden und so das Wachstum der Pflanzen steigern. Der Maiswurzelbohrer, der weltweit schlimmste Maisschädling, wird durch diese Stoffe angelockt, raubt der Pflanze das Eisen und optimiert damit seine eigene Ernährung. Mit dieser Erkenntnis liefern Forschende der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für Chemische Ökologie eine neue Erklärung für den ausserordentlichen Erfolg dieses Schädlings
Pollen-Taxi für Bakterien
Bei Asthmatikern können unterschiedliche Stoffe in der Luft Atemprobleme verursachen. Dazu gehören Bakterien und ihre Bestandteile, die Entzündungen auslösen können. Wie sie in die Luft gelangen, war allerdings bisher unklar. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München (HMGU) konnte zeigen, dass hauptsächlich der Pollen des Beifußes Bakterien transportiert und so noch aggressiver wird. Dies ist jedoch nicht der Fall in bestimmten alpinen Regionen wie Davos.
Was blüht da am Wegesrand?
Wiesensalbei - Salvia pratenseDie Pflanze wird bis zu 60 cm groß und hat hell- bis mittelblaue Blüten. Die aufrechten Stängel sind vierkantig und haben...
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Biohybride Pflanzen: unibz entwickelt „Superpflanzen“ für eine bessere Umwelt
An der Freien Universität Bozen wurde erstmals eine vollständig biohybride Pflanze entwickelt, die dank integrierter Nanopartikel mehr Sonnenlicht absorbieren kann.
Kress Voyager: hohe Mähleistung für Profis
Mit dem Voyager bringt Kress den ersten Mähroboter auf den Markt, der speziell für den gewerblichen Einsatz im Garten- und Landschaftsbau sowie im kommunalen Bereich, in der Lohnarbeit und im Facility Management entwickelt wurde.
Zeitliche Veränderungen im Laubfall haben Folgen für Flohkrebse
Aquatische Ökosysteme sind fragil. Aber wie fragil sie sind, zeigt eine neue Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Universität Zürich. Die Forschenden haben untersucht, wie sich die zeitliche Verschiebung des Laubfalls im Herbst durch den Klimawandel auf Flohkrebse auswirkt. Sie ernähren sich von den Blättern und beeinflussen als Basis der Nahrungspyramide wiederum das ganze Ökosystem.
Herbstpflege, die summt: Den Garten und Wildbienen fit für den Winter machen
Wenn die Natur im Herbst zur Ruhe kommt, beginnt für Wildbienen eine stille, aber entscheidende Phase. Natürliche Rückzugsräume oder Nisthilfen wie das BeeHome bieten ihnen sichere Winterquartiere im eigenen Garten. Welche einfachen Maßnahmen jetzt den größten Unterschied machen – und wie Gartenbesitzer schon im Herbst die Basis für ein artenreiches Frühjahr legen können – erklärt Biologe Tom Strobl von Wildbiene + Partner.
